Wie alles begann

Mein Name ist Angelika Wagner, ich gehöre der Generation "50+" an, bin verheiratet, zweifache Mutter, mag Katzen und Gärten im ländlichen Stil. Zuhause sind wir in einem kleinen Ort in Hessen. Manch einer wird sich nun vielleicht fragen, warum meine Website "Fuchsienrot's Garten" heißt.

Mit dem Nicknamen "Fuchsienrot" meldete ich mich vor Jahren in einem Gartenforum an und seitdem begleitet er mich durch die Weiten des www. Ich wollte damals unbedingt einen Namen, der was mit "Fuchsie" zu tun haben sollte. Leider waren die ersten Namen, die mir spontan einfielen, schon besetzt. Da hatte mein Mann die Idee mit "Fuchsienrot". Er meinte, es gibt schließlich auch Schneeweißchen und Rosenrot im Märchen, warum dann nicht auch eine Fuchsienrot im Internet - Recht hatte er, der Name passt zu mir! Inzwischen wurde er schon so was wie mein zweites Ich!

Dass ich mich einmal leidenschaftlich mit dem Gärtnern beschäftigen würde, hätte wohl niemand vermutet - nicht einmal ich selbst. Aber als meine Mutter den Garten unseres gemeinsam bewohnten Hauses nicht mehr pflegen konnte, musste ich mich zuerst wohl oder übel, später dann mit großem Ehrgeiz und wachsender Begeisterung dieser neuen Aufgabe stellen.

Ich vertiefte mich in einschlägige Gartenzeitschriften und kaufte viele verschiedene Gartenbücher über Gartengestaltung und Pflanzen. Irgendwann wusste ich dann, was ich wollte.

Die üppigen, lebendigen Cottage – Gärten, wie man sie hauptsächlich aus England kennt, gefallen mir schon sehr lange. So oder so ähnlich sollte auch mein zukünftiger Garten einmal aussehen und dieser Gartentraum ließ sich auch auf einem kleinen Grundstück verwirklichen.

Kater Caio ist mein ständiger Begleiter im Garten.

Kater Caio vor den Samenständen der Weißen Waldaster  (Aster divaricatus)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Garten meiner Mutter war hauptsächlich ein Nutzgarten. Als sie dann recht plötzlich Pflege benötigte, mussten wir uns auf die Schnelle etwas einfallen lassen. Auf den größten Teil der Fläche wurde die preiswerte Rasensorte "Berliner Tiergarten" eingesät. Heute weiß ich, dass man am Saatgut keinesfalls sparen darf.

An den Rändern gab es noch zwei schmale Beetstreifen. Hier sammelte ich meine ersten Erfahrungen im Umgang mit Stauden und Rosen - meine Lehrzeit als Hobbygärtnerin begann...

Vor ein paar Jahren gestalteten wir dann den hinteren Garten um. Wege und ein Sitzplatz wurden gepflastert, die Beete wurden vergrößert und bekamen eine geschwungene Form und zuletzt wurde der Rasen neu angelegt.

Blick in den Garten vor der Umgestaltung

Vorher:

Mit Gartenschlauch und Schnur markierten wir vorläufig den gewünschten Beetverlauf. Auch die Fläche für den Sitzplatz wurde schon mal abgesteckt.                                                            

Blick in den Garten nach der Umgestaltung

Nachher:

So sieht der Garten jetzt aus. Im Jahr nach der Umgestaltung ließen wir einen großen Rosenbogen und ein Rankgitter von einem Schlosser anfertigen.

Die Sträucher an der Grundstücksgrenze müssen zum Teil noch ausgetauscht werden.

Vorher:

Wo heute meine Fuchsien stehen, war früher ein hässlicher Betonweg, der Hang wurde von einer niedrigen und noch hässlicheren Betonmauer abgestützt. Kein schöner Anblick - ich war froh, als das alles weg war!

 

Der heutige Fuchsienweg vor der Neugestaltung

Nachher:

Hier sieht man ein Stück der neuen Mauer und des neu gepflasterten Weges.

Der Fuchsienweg nach der Neuanlage

 

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Das Leben beginnt mit dem Tag, an dem man einen Garten anlegt.

(aus China)

 


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